Der Buchfink (Fringilla
coelebs) ist ein zur Familie der Finken
(Fringillidae) gehöriger Singvogel.
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| Stamm: |
Chordatiere (Chordata) |
| Unterstamm:
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Wirbeltiere (Vertebrata) |
| Überklasse:
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Kiefermäuler (Gnathostomata) |
| Reihe:
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Landwirbeltiere
(Tetrapoda) |
| Klasse: |
Vögel
(Aves) |
| Ordnung: |
Sperlingsvögel
(Passeriformes) |
| Unterordnung: |
Singvögel
(Passeri) |
| Familie: |
Finken (Fringillidae) |
| Unterfamilie: |
Edelfinken (Fringillinae) |
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Aussehen
Das Männchen hat einen blaugrauen Oberkopf
und Nacken. Die Unterseite ist braunrot. Das Weibchen
ist an der Oberseite durch ein grünliches
Braun gekennzeichnet, an der Unterseite dagegen
mit einem helleren Grau-Braun. Beide haben zwei
auffällige weiße Flügelbinden
und einen grünlichen Bürzel. Ihre Körperlänge
beträgt 14 bis 18 Zentimeter und sie wiegen
rund 20 Gramm. Buchfinken laufen auf dem Boden
unter rhythmischem Kopfnicken. Der Flug ist wellenartig.
Verbreitung und Lebensraum
Ihr Lebensraum befindet sich in Europa, Nordafrika
aber auch in Westasien, wo sie jeweils in Wäldern,
Gärten und Parkanlagen, aber auch in Bergen
bis etwa 1.500 Meter Höhe leben. Als Zug-
und Strichvögel verlassen insbesondere die
Weibchen mit ihren Jungen im Winter ihr Brutgebiet,
der lateinische Artname coelebs, dt. "Junggeselle",
deutet aber schon daraufhin, dass insbesondere
ältere Buchfinkmännchen nicht mehr ihr
Revier verlassen, sondern stattdessen in ihrer
heimischen Region überwintern.
Ernährung
Die Nahrung der Buchfinken besteht aus Beeren,
Insekten und Samen aller Art. Durch ihren kräftigen
Schnabel können sie mühelos den Samen
aus den festen Schalen befreien. Die Fütterung
der Nestlinge besteht nur aus Raupen und Insekten.
Es gibt mutige Buchfinken, die sich nicht scheuen,
sich in Gegenwart von Menschen mit Brotkrumen
oder Körnern füttern zu lassen.
Stimme
Der Lockruf des Buchfinken ist ein lautes "pink,
pink", sein Flugruf ein gedämpftes "jüp,
jüp". Laut und durchdringend singt er
ab dem Monat März mit seiner unüberhörbaren
Endmelodie, dem "Finkenschlag", etwa
wie "zizizizjazjazoritiu-zip". In unterschiedlichen
Lebensräumen sind abweichende Rufe, so genannte
regionale Dialekte, zu vernehmen. Jungvögel
erlernen ihre Gesänge im ersten Frühjahr
durch das Nachahmen ihrer Artgenossen. Ihre so
erlernten Melodien singen sie dann ihr Leben lang.
Neben dem namensgebenden Lockruf "pink"
(oder "fink") gibt es noch das in manchen
Gegenden als regenverkündend angesehene "trürr"
(oder "trüb"). Dieser "Regenruf"
kann manchmal auch zweisilbig vorgetragen werden.
Fortpflanzung
Im Frühjahr kennzeichnet das Männchen
sein Brutrevier durch lautstarken Gesang. Das
sorgfältig gebaute dickwandige Nest besteht
aus Wurzeln, Rindenfasern, Halmen, Moosen und
Flechten. Innen wird es mit Haaren und einzelnen
Federn ausgestattet. Das Nest wird meistens in
einer Höhe von zwei bis zehn Metern auf Sträuchern
oder hoch in den Bäumen in einer Astgabel
gebaut und ist durch die Moose und Flechten gut
getarnt. Das Buchfinkweibchen brütet zweimal
im Jahr und legt vier bis sechs hellbraune oder
bläulich-weiße Eier, die von Nest zu
Nest recht unterschiedlich gefärbt sein können,
stets aber mit rot- bis dunkelbraunen Flecken
und feinen Streifen gezeichnet sind. Bei Gefahr
duckt sich das Weibchen tief am Boden des Nestes.
Die Brutdauer beträgt dreizehn bis vierzehn
Tage. Nach dem Schlüpfen werden die Jungen
von beiden Altvögeln gefüttert. Nach
weiteren circa vierzehn Tagen verlassen die Jungvögel
das Nest.
Literatur
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Anderssprachige Namen
Chaffinch,
Common Chaffinch, European Chaffinch , Pinson
des arbres, Pinzón
Vulgar,Gorrión molinero, Pinzón Común, Pinzón
vulgar, Tentilhão-comum, Fringuello
comune,Fringuello, Vink, Bogfinke,
Bofink, Peippo, Bókfinka, zuaoatori
, zieba,
pìnkava
obecná, Buchfink
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