Vierfleck-Kreuzspinne (Araneus quadratus)

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Bilder der Vierfleck-Kreuzspinne ( Araneus quadratus ); Fotos von Christian Lübke; Systematik der Vierfleck-Kreuzspinne ; Beschreibung der Vierfleck-Kreuzspinne ; Verhalten der Vierfleck-Kreuzspinne ; Feldkennzeichen der Vierfleck-Kreuzspinne ; Verbreitung der Vierfleck-Kreuzspinne mit Europa-Verbreitungskarte;
 

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Vierfleck-Kreuzspinne Araneus quadratus mit erbeutetem Grashüpfer
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Die Kreuzspinnen (Araneus) sind eine zur Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae) gehörende Gattung der Webspinnen (Araneae). Die beiden häufigsten in Deutschland vorkommenden Spinnenarten sind die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) und die Vierfleckkreuzspinne (Araneus quadratus). Nicht zu dieser Gattung, aber zur Familie der Echten Radnetzspinnen, gehören die Spaltenkreuzspinne (Nuctenea umbricata) und die Kürbisspinne (Araniella cucurbitina (= "Araneus cucurbitinus").


Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Unterstamm: Kieferklauenträger (Chelicerata)
Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
Ordnung: Webspinnen (Araneae)
Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)
Überfamilie: Radnetzspinnen (Araneoidae)
Familie: Echte Radnetzspinnen (Araneidae)

Name und Aussehen

Ihren Namen hat sie von dem charakteristischen Kreuz auf dem vorderen Hinterleib, das bei der Vierfleckkreuzspinne aus vier Flecken besteht. Bei den Flecken handelt es sich um Stoffwechselprodukte, die unter dem Chitinpanzer abgelagert werden. Der Farbton des Körpers der Vierfleckkreuzspinne variiert zwischen hellbraun bis schwarz und bis ins Rote. Die weibliche Vierfleckkreuzspinne wird bis 25 Millimeter groß und 1,5 Gramm schwer und ist damit die schwerste in Deutschland vorkommende Spinnenart.

Vorkommen

Kreuzspinnen kommen in ganz Mitteleuropa vor. Die Vierfleckkreuzspinne findet sich vor allem auf feuchten, offenen Wiesen. Ihr Netz ist zum Teil mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter deutlich größer und weniger klar strukturiert als das Netz der Gartenkreuzspinne. Im Gegensatz zur Gartenkreuzspinne "räumt" die Vierfleckkreuzspinne ihr Netz auch nicht so häufig und gründlich auf.

Ernährung

Die Kreuzspinne ernährt sich von kleineren Insekten, die sie an den klebrigen Fäden ihres Netzes fängt. Die Vierfleckkreuzspinne sitzt oft am Rand ihres Netzes mit dem sie durch einen speziellen Signalfaden verbunden ist. Die Beute wird durch ein aus den am Kiefer sitzenden Fangarmen austretendes Gift zunächst gelähmt und dann mit einem verdauenden Sekret aufgelöst. Der Biss ist für den Menschen völlig ungefährlich, allenfalls bei sehr dünner Haut kann es zu Reizungen kommen. Die Kreuzspinne ist in der Lage, für verschiedene Aufgaben verschiedene Arten von Fäden zu produzieren (klebrige Fangfäden, stabile Haltefäden).

Fortpflanzung

Das Weibchen der Vierfleckkreuzspinne (Araneus quadratus) legt die Eier zwischen September und Oktober ab. Auch hier überwintern die Eier, aber die Jungspinnen schlüpfen im Mai des Folgejahres und entwickeln sich bis zum Herbst zu erwachsenen Spinnen, die geschlechtsreif sind. Es handelt sich also nicht um einen zweijährigen Rhythmus wie bei der Gartenkreuzspinne.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kreuzspinnen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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augenblicke-eingefangen.de © Christian Lübke , letzte Änderung am 06.09.2006
 
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Vierfleck-Kreuzspinne  (Araneus quadratus)
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