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Die Kreuzspinnen (Araneus) sind eine zur Familie der
Echten Radnetzspinnen (Araneidae) gehörende Gattung der Webspinnen
(Araneae). Die beiden häufigsten in Deutschland vorkommenden
Spinnenarten sind die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus)
und die Vierfleckkreuzspinne (Araneus
quadratus). Nicht zu dieser Gattung, aber zur Familie
der Echten Radnetzspinnen, gehören die Spaltenkreuzspinne
(Nuctenea umbricata) und die Kürbisspinne (Araniella
cucurbitina (= "Araneus cucurbitinus").
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| Stamm: |
Gliederfüßer (Arthropoda) |
| Unterstamm: |
Kieferklauenträger (Chelicerata) |
| Klasse: |
Spinnentiere (Arachnida) |
| Ordnung: |
Webspinnen (Araneae) |
| Unterordnung: |
Echte Webspinnen (Araneomorphae) |
| Überfamilie: |
Radnetzspinnen (Araneoidae) |
| Familie: |
Echte Radnetzspinnen (Araneidae) |
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Name und Aussehen
Ihren Namen hat sie von dem charakteristischen Kreuz auf
dem vorderen Hinterleib, das bei der Vierfleckkreuzspinne
aus vier Flecken besteht. Bei den Flecken handelt es sich
um Stoffwechselprodukte, die unter dem Chitinpanzer abgelagert
werden. Der Farbton des Körpers der Vierfleckkreuzspinne
variiert zwischen hellbraun bis schwarz und bis ins Rote.
Die weibliche Vierfleckkreuzspinne wird bis 25 Millimeter
groß und 1,5 Gramm schwer und ist damit die schwerste in
Deutschland vorkommende Spinnenart.
Vorkommen
Kreuzspinnen kommen in ganz Mitteleuropa vor. Die Vierfleckkreuzspinne
findet sich vor allem auf feuchten, offenen Wiesen. Ihr
Netz ist zum Teil mit einem Durchmesser von bis zu einem
Meter deutlich größer und weniger klar strukturiert als
das Netz der Gartenkreuzspinne. Im Gegensatz zur Gartenkreuzspinne
"räumt" die Vierfleckkreuzspinne ihr Netz auch nicht so
häufig und gründlich auf.
Ernährung
Die Kreuzspinne ernährt sich von kleineren Insekten, die
sie an den klebrigen Fäden ihres Netzes fängt. Die Vierfleckkreuzspinne
sitzt oft am Rand ihres Netzes mit dem sie durch einen speziellen
Signalfaden verbunden ist. Die Beute wird durch ein aus
den am Kiefer sitzenden Fangarmen austretendes Gift zunächst
gelähmt und dann mit einem verdauenden Sekret aufgelöst.
Der Biss ist für den Menschen völlig ungefährlich, allenfalls
bei sehr dünner Haut kann es zu Reizungen kommen. Die Kreuzspinne
ist in der Lage, für verschiedene Aufgaben verschiedene
Arten von Fäden zu produzieren (klebrige Fangfäden, stabile
Haltefäden).
Fortpflanzung
Das Weibchen der Vierfleckkreuzspinne (Araneus quadratus)
legt die Eier zwischen September und Oktober ab. Auch hier
überwintern die Eier, aber die Jungspinnen schlüpfen im
Mai des Folgejahres und entwickeln sich bis zum Herbst zu
erwachsenen Spinnen, die geschlechtsreif sind. Es handelt
sich also nicht um einen zweijährigen Rhythmus wie bei der
Gartenkreuzspinne.
Literatur
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