Man merkt es den Shimoda Rucksäcken sofort an: Die sind nicht für gemütliche Spaziergänge im Stadtpark gedacht, sondern für Tage, an denen der Wecker viel zu früh klingelt, der Kaffee halb leer bleibt und du trotzdem grinsend im ersten Licht am Bergkamm stehst. Seit 2017 entwickelt Shimoda durchdachte Kamerarucksäcke und Fototaschen, die genau für solche Momente gebaut sind. Robust, ergonomisch, erstaunlich flexibel und, ganz ehrlich, deutlich weniger fummelig als vieles, was man sonst so kennt.
Shimoda Designs wurde 2017 von den Fotografen Ian Millar und Peter Waisnor gegründet. Also von Leuten, die genau wissen, wie sich ein vollgepackter Rucksack nach acht Stunden Aufstieg anfühlt. Der Fokus liegt auf haltbaren, modularen Kamerarucksäcken für Outdoor, Reise und Abenteuerfotografie. Serien wie Action X und Explore sind darauf ausgelegt, Kameraausrüstung, Outdoor Gear und persönliche Dinge so zu kombinieren, dass du nicht ständig neu packen musst, nur weil sich dein Plan ändert.
Wir erleben immer wieder, dass Shimoda Taschen im Alltag fast ein bisschen unterfordert wirken. Sie sind für wechselhaftes Wetter, unwegsames Gelände und lange Reisetage konstruiert. Wenn du also eher der Typ bist, der bei der ersten Pfütze umdreht, sind sie vielleicht fast zu viel des Guten. Für alle anderen sind sie eine ziemlich solide Lösung.
Gerade bei Fotoequipment summiert sich das Gewicht schnell. Shimoda setzt deshalb auf sehr ergonomische Tragesysteme mit anpassbaren Schultergurten, breiten Hüftgurten und clever platzierten Lastkontrollriemen. Das klingt technisch, macht aber im Alltag den Unterschied zwischen „geht schon noch“ und „okay, das war jetzt echt zu viel“.
Viele Modelle lassen sich an unterschiedliche Oberkörperlängen anpassen. So sitzt der Rucksack näher am Körper und wackelt weniger, was besonders beim Klettern, Skitouren oder auf dem Bike ein echter Vorteil ist. Wir würden sagen, es fühlt sich eher wie ein guter Trekkingrucksack mit Kameraeinsatz an, nicht wie eine Fototasche mit Trägern dran.
Die Shimoda Action X Serie richtet sich an alle, die viel in Bewegung sind. Wenn du mit Ski, Snowboard, Bike oder zu Fuß unterwegs bist und deine Kamera trotzdem ständig griffbereit haben willst, bist du hier ziemlich richtig. Die Rucksäcke sind wetterfest, sehr robust und auf schnellen Zugriff ausgelegt.
Typisch für Action X sind der seitliche Kamerazugriff und die Möglichkeit, das Innenleben mit Core Units flexibel zu organisieren. So kannst du zum Beispiel unten Kamera und Objektive verstauen und oben Kleidung, Drohne oder Verpflegung. Wenn du mal weniger Fotoequipment dabeihast, nutzt du den Rucksack einfach als vollwertigen Outdoorpack. Das ist praktisch, weil du nicht für jede Tour ein anderes System brauchst.
Die Explore Serie ist etwas ruhiger im Design, aber nicht weniger durchdacht. Sie richtet sich an Reise und Landschaftsfotografen, die viel unterwegs sind, oft im Flugzeug, Zug oder Bus, und eine ausgewogene Mischung aus Komfort, Schutz und Organisation suchen.
Durch die modulare Innenaufteilung passen sich die Explore Rucksäcke sehr gut an unterschiedliche Setups an. Mal mit zwei Kamerabodies und mehreren Objektiven, mal nur mit einer Kamera und mehr Kleidung für einen Wochenendtrip. Viele Modelle sind so dimensioniert, dass sie als Handgepäck funktionieren, was auf längeren Reisen einfach Nerven spart.
Ein Kernkonzept von Shimoda sind die sogenannten Core Units. Das sind gepolsterte Kameraeinsätze, die du je nach Bedarf in den Rucksack einsetzt oder herausnimmst. So kannst du den Innenraum sehr fein an deine Ausrüstung anpassen.
Ob du eine kompakte spiegellose Ausrüstung, ein größeres DSLR Setup oder Drohne plus Kamera kombinierst, lässt sich mit unterschiedlichen Core Units recht entspannt abbilden. Wenn du mal ohne Kamera unterwegs bist, nimmst du die Einsätze einfach raus und hast einen vollwertigen Daypack. Es wirkt fast banal, aber diese Flexibilität macht im Alltag einen großen Unterschied.
Shimoda setzt auf widerstandsfähige, wasserabweisende Materialien und qualitativ hochwertige Reißverschlüsse. Viele Modelle sind so konstruiert, dass sie auch bei wechselhaftem Wetter und leichtem Regen zuverlässig schützen. Für richtig heftige Bedingungen gibt es zusätzlich passende Regenschutzhüllen.
Die Polsterung ist eher schlank, aber effizient. Das heißt, du schleppst nicht unnötig Volumen mit dir herum, hast aber trotzdem einen guten Schutz für Kamera, Objektive und Zubehör. Besonders praktisch sind die vielen kleinen Fächer für Akkus, Speicherkarten, Filter und Kabel. Es ist erstaunlich, wie schnell man sich daran gewöhnt, dass alles seinen festen Platz hat und nicht lose im Rucksack herumfliegt.
Wenn du hauptsächlich im Studio fotografierst oder nur gelegentlich mit einer kleinen Kamera unterwegs bist, sind Shimoda Rucksäcke vielleicht ein bisschen „too much“. Sie spielen ihre Stärken aus, wenn du viel draußen bist, längere Touren machst oder auf Reisen mehrere Rollen gleichzeitig abdecken musst, Fotorucksack, Reiserucksack und Daypack in einem.
Outdoorfotografen, Reisefotografen, Filmer und Content Creators, die oft in unwegsamem Gelände arbeiten, profitieren besonders von der Kombination aus Tragekomfort, Schutz und Flexibilität. Aber auch im urbanen Alltag funktionieren viele Modelle erstaunlich gut, vor allem, wenn du viel Technik mit dir herumträgst und trotzdem halbwegs unauffällig bleiben willst.
Wir nehmen nicht jede Marke einfach so ins Sortiment auf. Bei Shimoda hat uns die Mischung aus praxisnahen Details, langlebigen Materialien und einem sehr durchdachten Konzept überzeugt. Man merkt, dass hier Fotografen am Werk sind, die ihre eigenen Probleme lösen wollten, statt nur das nächste „nice to have“ Produkt zu bauen.
In unserem Shimoda Sortiment findest du Kamerarucksäcke der Action X und Explore Serien, passende Core Units, Hüftgurte und weiteres Zubehör, mit dem du dein Setup genau auf deine Art zu fotografieren abstimmen kannst. So kannst du Schritt für Schritt ein System aufbauen, das mit dir wächst, statt nach zwei Jahren wieder komplett ersetzt werden zu müssen.
Wenn du neu bei Shimoda bist, lohnt es sich, zuerst zu überlegen, wie du hauptsächlich unterwegs bist. Viel Action draußen mit schnellen Bewegungen und wechselhaftem Wetter? Dann schau dir die Action X Modelle an. Mehr Reise, Landschaft, City und längere Fototouren mit gemischter Ausrüstung? Dann ist die Explore Serie meist die passendere Wahl.
Mit der richtigen Kombination aus Rucksack und Core Units bekommst du ein System, das sich ziemlich nahtlos in deinen fotografischen Alltag einfügt. Und vielleicht erwischst du dich irgendwann dabei, wie du denkst: „Stimmt, so kann sich ein Kamerarucksack also auch anfühlen.“